Sehenswertes in und rund um Tisens - Prissian
Das Mittelgebirge von Tisens - Prissian war auf St. Hippolyt schon in prähistorischer Zeit besiedelt und bereits zur Langobarden- bzw. Römerzeit findet die Ortschaft Erwähnung.
Aus diesen vergangenen Zeiten bieten sich im schönen Tisens - Prissian eine Vielzahl an historischen Gebäuden, alten Burgen und fürstlichen Schlössern zur Besichtigung an. Auch diverse Museen in der Umgebung beschäftigen sich mit interessanten historischen Ereignissen der Region.
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Die Herrn von Wehrburg-Andrian werden schon 1229 genannt. Das Schloss wurde im 13.Jh. erbaut und fiel 1411 wieder an die Morandin, die 1798 ausstarben. Um 1520 erfolgte der einzige erwähnenswerte Umbau des Schlosses. Die unteren Geschosse der Bergfriede wurden damals nicht verändert und blieben in der ursprünglichen Form erhalten. Das Schloss beherbergt noch alte Öfen (16. - 19. Jh.) Die Schlosskapelle wurde im 15.Jh. erbaut und im 17.Jh. umgebaut und ist dem hl. Erasmus geweiht und hat ein bemerkenswertes Fresko, sowie eine qualitätvolle Pieta` aus der Zeit um 1420. Um 1900 erwarb Schloss Wehrburg ein ungarischer Graf, Albert von Eperjessey, k. und k. Gesandter in Teheran, der sie gründlich restaurierte. 1957 hat Herr Holzner die Wehrburg gekauft und sie als Hotel umfunktioniert und sie ständig dem heutigen Komfort angepaßt, ohne den Charakter zu verändern. Heute ist sie im Besitz von Jakob Holzner. ( Besichtigung: nur der Innenhof ) Wie im Märchen schlafen... läßt sich`s in den verwunschenen Zimmern von Schloss Wehrburg. Unser Anliegen ist es, Ihre Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Ein bisschen Adel steht jedem zu.

Von 1500 bis 1700 zählte Castel Katzenzungen in Prissian zu den vornehmsten Adelssitzen des Landes. Zuvor war es in Besitz verschiedener bekannter Adelsgeschlechter wie der Herren von Fink, von Schlandersperg, oder Grafen von Thun und von Fuchs gewesen. Es waren aber die Herren von Breisach, die dem Schloss zu neuem Glanz verhalfen, unter anderem durch einen großzügigen Umbau zu seiner heutigen regelmäßigen Würfelform mit dem auffälligen Kranz von Pechnasen. Doch mit dem Aussterben dieses Adelsgeschlechtes war es vom Verfall bedroht, bis Josef Pobitzer es 1978 von Bauernfamilien erwarb. Er vermachte es seinem Sohn Ernst Pobitzer, der daraufhin energisch mit den notwendigen Restaurierungsarbeiten begann und zweckentfremdete Einbauten entfernte.
Seit einigen Jahren nun dient der mächtige Renaissancebau wieder seinem ursprünglichen Zweck, nämlich dem eines „Lust-Schlosses“, und dazu gehören eben vor allem kulturelle und gastronomische Ereignisse. Dank seiner großzügigen Raumeinteilung – jedes Stockwerk misst eine Fläche von 600 qm – und der Möglichkeit alle Räume zu beheizen, werden hier das ganze Jahr über Kongresse, Seminare, Firmenfeiern, Weihnachtsessen und Hochzeiten für 20 Personen bis zu 450 Personen veranstaltet. Viele bekannte Betriebe aus dem In- und Ausland haben hier mit Mitarbeitern oder Kunden bereits fröhliche Stunden verbracht. Eine kurze Beschreibung, wie ein Abend auf Castel Katzenzungen verlaufen kann: Den Gästen wird entlang der 26 m langen Steinbrücke der Aperitif gereicht, anschließend genießen sie bei Kerzenschein das Galadinner und die Weine der schlosseigenen Kellerei. In der rußschwarzen Räucherküche im 1. Stock oder in der Renaissancestube findet der Abend bei einem guten Glas Whisky und Klaviermusik seinen Ausklang. Der letzte unvergessliche Eindruck bleibt den Gästen beim Verlassen des Schlosses im Fackelschein entlang der Steinbrücke.
Familie Pobitzer und Team bearbeiten jede Anfrage individuell, damit möglichst jeder Wunsch erfüllt wird, und jede Veranstaltung zu einem einmaligen Erlebnis wird.
Zudem findet man am Fuße des Schlosses die größte und wohl auch älteste Rebe der Welt „Versoaln“, die ihr Laubdach über ein Fläche von etwa 300 m² ausbreitet.
Jeden Donnerstag um 16 Uhr
Schlossführung im Castel Katzenzungen
mit anschließender Versoalnverkostung
und Erkärung zur größten und wohl auch ältesten Rebe der Welt,
der Versoaln-Rebe, die vor Castel Katzenzungen in Prissian wächst.
Keine Voranmeldung notwendig!
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Ursprünglich eine mittelalterliche Wehrburg, wurde der "Turm an der Fall" um 1600 von den Grafen Brandis gekauft. Veit Beno Brandis erweiterte die Anlage und ließ zum Teil auf den alten Burgmauern einen eleganten und herrschaftlichen Renaissance-Bau errichten. In dieser lichtdurchfluteten Sommerresidenz der Familie Brandis schrieb Jakob Andrä auch die berühmte "Geschichte der Landeshauptleute von Tirol" mit der die Tiroler Geschichtsschreibung ihren Anfang nimmt. In den ledergebundenen Gästebüchern stößt der Geschichtsfreund aber auch auf andere erlauchte Namen aus dem alten Kaiserreich. Aus der Spätrenaissance stammen das prachtvolle Mobiliar, die wunderschönen Kachelöfen und die Deckengemälde. Das Schloss ist noch immer im Besitz der Grafen Brandis und wird heute als gastliches Haus mit Restaurant und als Refugium für gehobene Veranstaltungen geführt. Hinter den hohen Burgmauern verbirgt sich eine zeitlose, heitere, von aller Rastlosigkeit unberührte Welt, in der es sich vortrefflich entspannen und verweilen lässt.

Die Höhenburg, die vom Hügel Kasatsch (vom lat. casaccia = großes Haus) ihren Namen führt, entstand in der bewegten Zeit des ausgehenden 12. Jahrhunderts. 1194 erhalten nämlich Ulrich Rufus, die Brüder Heinrich und Friedrich von Pitzol sowie Marquard und Hartwig aus Tisens vom Bischof Konrad II. von Beseno die Erlaubnis, hier eine Beringburg zu errichten.
Diese hatte dem Bischof von Trient und seinen Ministerialen, den Grafen von Eppan, gegenüber immer offen zu sein. Die Bauformen der Anlage erinnern im unregelmäßigen Polygon sehr an damals moderne Burgenbauten aus der Kreuzfahrerzeit und nehmen in der Nordansicht wohl die Form des Bergfrieds von Hocheppan zum Vorbild. Von der Burg bezog zwar kein Geschlecht seinen Namen, sie wurde wiederholt mehreren Dienstleuten der Eppaner Grafen belehnt. So wissen wir aus dem Jahr 1233 von einer Lehennahme durch den aus dem Sarntal stammenden Ulrich Muleich.
Nach dem Aussterben der Eppaner gelangte die Anlage in den Besitz der Herren von Greifenstein, um 1390 in jenen der Bozner Pfandleiherfamilie der Botsch. Später sind die Stachelburg, Schneeburg und Giovanelli ihre Eigentümer. Um 1600 ist die Anlage schon nicht mehr behaust und gilt als verfallen. Der Baubestand ist aufgrund fehlender Umbauten original erhalten, wenngleich die gerade abgeschlossene Restaurierung (1999–2002), die von der Eigentümerin der Anlage, Frau Verena Jordan, initiiert wurde, die Ruine zu sichern wusste. Die vorbildliche Erhaltung der Burgruine Kasatsch verhilft zu einem einzigartigen Erlebnis auf einer Zeitreise in Ritterzeit und Mittelalter.
Die Anlage ist das ganze Jahr über zu besichtigen.
www.pfeffersburg.com
In der Gemeinde Tisens gibt es eine hohe Anzahl an Kirchen und Kapellen:
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Der „Versoaln“ ist die weltweit größte und wohl auch älteste Rebe der Welt. Am Fuße von Castel Katzenzungen in Prissian breitet sich das Laubdach der über 350 Jahre alten Rebe auf einer Fläche von 300 m² aus. Ein ähnlich hohes Alter weist nur eine Rebe in Maribor/Slowenien auf.
Bei diesem Exemplar aus Südtirol handelt es sich um eine autochthone (ureingesessene) Rebsorte. Hauptanbaugebiet des Versoaln (auch Versailler genannt) waren einst die steilen Weingüter an den Hängen des Vinschgaus. Der Wein ist grün getönt, fruchtig und fein strukturiert mit leicht betonter Säure.
Führungen:
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Am sonnigen Hang oberhalb von Meran erstrecken sich die blühenden Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Im Zentrum der Gärten thront das Schloss Trauttmansdorff, das aus mittelalterlichen Ruinen wieder errichtet wurde. Heute schlängeln sich Spazierwege durch Wasser- und Terrassengärten den Hang empor, führen in den Sinnesgarten oder in den Japanischen Garten, auf den Kakteen- und Sukkulentenhügel oder zu Kulturpflanzen des Südens wie Olivenbaum und Weinrebe... mehr Infos

Beim Rundgang durch das "Mesner Mountain Museum" (MMM Firmian) auf Schloss Sigmundskron bei Bozen bekommt der Besucher anhand von Installationen, Bildern und Reliquien die ganze Welt der Berge von der Entstehung, den berühmtesten Gipfeln bis zur religiösen Bedeutung eröffnet... mehr Infos

... dokumentiert die gesamte Geschichte Südtirols von der Alt- und Mittelsteinzeit (15.000 v. Chr.) bis zur Karolingerzeit (um 800 n. Chr.). Einen zentralen Ausstellungskomplex bildet hier auch „Ötzi“, der Mann aus dem Eis und seine Beifunde. Modelle, Rekonstruktionen, Raumbilder, Videos und interaktive Multimediastationen geben auf anspruchsvolle und gleichzeitig unterhaltsame Weise einen Einblick in die frühe Vergangenheit des südlichen Alpenraumes ...mehr Infos

Ein zentrales Ausstellungsstück sind hier ein animierter Dokumentarfilm und originale Requisiten aus der Zeit von „Andreas Hofer und der Tiroler Aufstand von 1809“. Ein Hörraum bietet Zugang zu Sagen, Volkserzählungen, Musik und Literatur des Tales. Der Freilichtbereich mit zahlreichen Gebäuden aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, einem ausgestatteten typischen Passeirer Haufenhof, sowie die Herz-Jesu-Kapelle (1899) und das Hl.-Grab-Kirchlein (1691) runden das Museumserlebnis ab... mehr Infos